Michel Ruge: Anstifter, Haudegen und Bordsteinkönig

Michel Ruge kurz vorzustellen ist nicht ganz so einfach. Er hat ’ne Menge erlebt. Geboren wurde er 1969, in einem Stundenhotel auf dem Kiez und auf der Straße ist er aufgewachsen. Der Vater besaß drei Bordelle. Er hat ihn erst spät kennengelernt. Die Mutter war Kellnerin in einer Bar. Seine Vita passt in keinen klassischen Hamburger Strampelanzug, wie unser Chefredakteur David Pohle in seinem Porträt über Ruge in der Ausgabe 51 vom Hamburger schrieb. Schauspielschule, Kommunarde, Tänzer, Bodyguard und erfolgreicher Kampfsportlehrer, Türsteher in Berlins brodelnden Mitte-Szene-Clubs. Und Bestseller-Autor. „Bordsteinkönig“ heißt sein Roman. Wer mehr über Ruges Jugendjahre wissen möchte, sollte das Buch lesen. Dann ahnt man auch, warum es ihn irgendwann von Berlin wieder zurücktrieb in seine Heimat. Heute wohnt er auf St. Pauli, ist das, was man einen bunten Hund nennt. Bisschen Lebemann, Dandy, ein Kreativer, der sich einsetzt für sein Viertel und seine Leute. Selbstbewusstsein hat er – und auch ein wenig Selbstkritik. „Ich bin ein eitler Fatzke“, sagt er in diesem Podcast. Von der Woke-Bewegung hält er nicht besonders viel. Dafür findet er deutliche Worte. Dafür liebt er große Gefühle und das Abenteuer. Er ist verheiratet und verliebt in und mit Annika, Vater von Jaguar – und mehr als der ewige Bordsteinkönig. 

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https://www.droemer-knaur.de/buch/michel-ruge-bordsteinkoenig-9783426785508

http://michelruge.de/STARTE-MIT-RUGE/

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